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Familienbewusste Personalpolitik

Unsere Arbeitsgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, den Austausch mit interessierten, pri­vaten wie öffentlichen Arbeit­gebern zum Thema „Familienbewusste Personalpolitik“ zu be­treiben.

 

Nach verschiedenen Handlungsfeldern (siehe unten) sol­len die vorhandenen Maßnahmen besprochen, Anregungen zur Modifizierung gesammelt und Möglichkeiten der Ausdehnung geprüft werden. Erstrebenswert ist es darüber hinaus, übergreifende Aktivitäten zu bündeln und ggf. gemeinsam durchzuführen.

Welchen Nutzen haben die beteiligten Unternehmen?

Wer dafür sorgt, dass Mütter und Väter Beruf und Familie in Einklang bekommen, sichert sich langfristig ihre Kenntnisse über die Abläufe in der Firma, ihr Spezialwissen und ihre Er­fahrungen im Umgang mit Kunden, Auftraggebern und Dienstleistern. Darüber hinaus steigt die Motivation der Beschäftigten und dadurch auch die Leistung. Denn wer von seinem Ar­beitgeber in familiären Angelegenheiten unterstützt wird, springt eher bei besonderen be­trieblichen Aufgaben ein. Weitere positive Effekte: Wechselbereitschaft und Krankenstand sinken, die Identifikation mit dem Unternehmen steigt. Die Handlungsfelder für familien­bewusstes Personalmanagement sind:

  • Flexible Arbeitszeitregelungen (Teilzeit, Gleitzeit, Jahres-/Lebens-Arbeitszeitkonten, Sabbaticals)
  • Familienbewusste Arbeitsorganisation (flexible Gestaltung und Verteilung von Ar­beitsaufträgen, multifunktionaler Personaleinsatz, Mitarbeiterbeteiligung)
  • Familienfreundlicher Arbeitsort (Telearbeit, Heimarbeit)
  • Führungskompetenz (familienbewusstes Verhalten von Führungskräften)
  • Personalentwicklung (Berücksichtigung familiärer Belange bei Einstellung und Karrie­replanung)
  • Angebote für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit (Weiterbildung, Kontakthaltepro­gramme)
  • Entgeltbestandteile (finanzielle Unterstützung von Beschäftigten mit Familie)
  • Geldwerte Leistungen für Familien (Serviceangebote für Haushalt, Freizeit oder Ge­sundheit)
  • Service für Familien (Vermittlung von Betreuungsplätzen und Beratung zu Betreu­ungsangeboten für Kinder und pflegebedürftige Angehörige, betrieblich unterstützte Kinderbetreuung)

 

Wie können Sie mitmachen?

Ansprechpartnerin ist die Koordinatorin des Koblenzer Bündnisses für Familie, Frau Minka Bäumges-Bojara. Sie lädt Sie gerne zu einem der nächsten Treffen der Arbeitsgruppe, die regelmä­ßig alle 6-8 Wochen tagt, ein. Sie erreichen Frau Bojara unter der Telefonnr.: 0261/129-2305 oder per E-Mail: minka.bojara@stadt.koblenz.de